Kenianische Landwirte stehen kurz davor, Zugang zu einer neuen Agrartechnologie-Plattform zu erhalten, die es ihnen ermöglichen wird, datengestützte Entscheidungen für die Landwirtschaft zu treffen und ihre Ernten mithilfe von Satellitenbildern und künstlicher Intelligenz zu überwachen.
Die Direktion für Ressourcenerhebung und Fernerkundung (DRSRS) arbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit einem Agrartechnologieunternehmen an der Entwicklung einer landesweiten digitalen Initiative zur satellitengestützten Überwachung von Nutzpflanzen und zur Ertragsprognose.
Laut Charles Situma, dem stellvertretenden Direktor des DRSRS, muss die Plattform in der Lage sein, verschiedene Nutzpflanzen landesweit digital zu überwachen und zu unterscheiden. Darüber hinaus soll sie Landwirten und Behörden fortschrittliche Analysetools zur Verfügung stellen, um datengestützte Entscheidungen zu verbessern.
Es ist erwähnenswert, dass der Agrarsektor 301 TP3T zum kenianischen Bruttoinlandsprodukt beiträgt. Dennoch äußerten beide Organisationen Bedenken hinsichtlich der Anfälligkeit des Sektors angesichts der anhaltenden Klimakrise.
Wie Situma vorschlägt, können der Agrarsektor und die für die Entscheidungsfindung Verantwortlichen die nachhaltige Ernährungssicherheit durch den Einsatz digitaler Technologien verbessern.
Darüber hinaus erwähnte der Chief Operations Officer des Agrartechnologieunternehmens, dass die Plattform Landwirten und Entscheidungsträgern bei der Entwicklung nachhaltigerer Ernährungssicherungsprogramme helfen würde, indem sie ihnen präzise Daten über Böden, Nutzpflanzen und Wälder zur Verfügung stelle.
Die Landwirtschaft dient für die Mehrheit der Kenianer als wichtigste Einkommensquelle und trägt wesentlich zu Aspekten wie Ernährungssicherheit, Wirtschaftswachstum, Beschäftigungsmöglichkeiten, außerlandwirtschaftlicher Beschäftigung und Deviseneinnahmen bei.
Leider ist der Agrarsektor derzeit den Risiken des Klimawandels ausgesetzt, vor allem aufgrund steigender Temperaturen, Dürren und veränderter Niederschlagsmuster.
Ähnlich wie in Nigeria werden die Umstände für kenianische Landwirte durch widrige Wetterbedingungen, darunter Überschwemmungen, suboptimale Anbaumethoden, mangelndes Wissen und die Verwendung minderwertiger Betriebsmittel verschärft. Diese Faktoren beeinträchtigen die Produktivität der Landwirte erheblich.
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