Ich hatte eine tolle Zeit auf der Smart Farming Days Ausstellung, wo GeoPard Landwirtschaft, als Mitglied des Vereins Agrirouter DKE Data GmbH & Co. KG, hatte einen Stand. Es war eine ausgezeichnete Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen (und wieder zu knüpfen) mit #AgTech Enthusiasten und erfahren Sie mehr über die neuesten Entwicklungen in der Branche, insbesondere beim Austausch und der Nutzung von Maschinendaten.
Hier sind einige wichtige Erkenntnisse aus der Veranstaltung:
Agrirouter wird in der Landwirtschaft zunehmend als Standard anerkannt. Immer mehr Maschinenhersteller unterstützen es standardmäßig und kennzeichnen es mit dem Label “ready for agrirouter”. Kurz gesagt, Agrirouter ist eine offene Datenaustauschplattform, die eine nahtlose Datenübertragung und Integration zwischen verschiedenen Landmaschinen und Softwarelösungen ermöglicht.
Bei der Diskussion von Trends in der Landmaschinen, möchte ich hervorheben:
- Vielseitigkeit, wo Maschinen mehrere Arbeitsgänge in einem Durchgang durchführen können, um die Anzahl der Besuche vor Ort zu reduzieren. Der PRIOS 404 zum Beispiel, ausgestellt von GRIMME kombiniert Bodenbearbeitung, Kartoffelanbau, Düngung, Saatgutbeizung und Dammformung.
- Echtzeit Berechnungen auf landwirtschaftlichen Maschinen, wie z. B. das Sprühen von Punkten auf der Grundlage von Computer Vision. Dieser Ansatz verringert den Gesamtverbrauch an Chemikalien, indem er gezielt auf bestimmte Bereiche der Fläche abzielt. Sehen Sie sich das Exponat an Ecorobotix ARA.
- Autonomie in der Landtechnik.
- Offene Daten Konnektivität.
Besonders gefreut hat mich das große Interesse an der Entwicklung von AgTech von technische Hochschulen um über neue Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben und Wissen mit Studenten, den zukünftigen AgTech-Innovatoren, zu teilen. Mit Grüßen an Simon Grebner und Maximilian Treiber von der Technische Universität München.
Marc Favier von RPTU Kaiserslautern-Landau nutzt Software für die digitale Landwirtschaft, um einen Workshop zu organisieren, der darauf abzielt Landwirte ausbilden über Technologien der Präzisionslandwirtschaft.
Es war auch spannend zu sehen, dass immer mehr Landwirte die #PrecisionAg-Technologie einsetzen. Ich wurde nach hochauflösenden Bodenscannern zur Vorbereitung der VR-Bewässerung und Düngung gefragt. Unternehmen wie geo-konzept GmbH und Geoprospektoren GmbH Dienstleistungen im Bereich Bodenuntersuchung anbieten und GeoPard Landwirtschaft ist ein praktisches Instrument zur Umwandlung der Daten in umsetzbare VRA-Strategien.
Auch die Meldung von Anwendungen für landwirtschaftliche Betriebsmittel zu behördlichen Zwecken findet immer mehr Beachtung. Landwirte müssen Feldarbeiten aufzeichnen, und Maschinendaten über ausgeführte Arbeiten vereinfachen diesen Prozess. Es wurden Lösungen vorgestellt, die speziell auf dieses Thema ausgerichtet sind. Bei GeoPard Agriculture fügen wir die Möglichkeit hinzu, PDF-Berichte aus angewandten Karten und anderen Analysen zu erstellen.
Ich hatte auch die Gelegenheit, mit Branchenexperten und Geschäftspartnern über verschiedene Themen zu diskutieren:
- Die “Einhaltung digitaler Etiketten”Initiative, fachkundig erläutert von Martin Herchenbach, zielt darauf ab, standardisierte digitale Etiketten für den Pflanzenschutz zu verwenden. Die Etiketten enthalten Informationen von Behörden und Herstellern über die Verwendung des Produkts. Die Landwirte können auf die Informationen zugreifen, indem sie einen Code auf der Verpackung scannen oder direkt im Farm Management System, das mit einer zentralen Datenbank verbunden ist.
- Punktuelles Sprühen war ein heißes Thema, und ich hatte ein aufschlussreiches Gespräch mit Dr. Robin Mink, Mitbegründer von SAM-DIMENSION Start-up für Präzisionslandwirtschaft. Bei diesem Service wird eine Drohne über ein Feld geflogen (nur 30 Minuten für ein 40 ha großes Feld), die Unkrauterkennung in der Cloud durchgeführt und eine Sprühkarte erstellt. Die Besprühung erfolgt dann mit einem Traktor noch am selben Tag (das kann sogar 2-3 Stunden nach dem Flug sein). Auf diese Weise kann der Herbizideinsatz optimiert und der Besuch von Nicht-Unkrautgebieten vermieden werden. Da das Modell cloudbasiert ist, kann es leicht angepasst und auf der Grundlage neuer Datensätze neu trainiert werden.
- Nicole Bartelds hob das Thema der Berichterstattung über Verordnungen und die Bedeutung des Wissens über historische Feldoperationen für eine bessere Planung. Ich freue mich schon auf ihr Schulungsprogramm für Landwirte, Agronomen und Agrarberater zum Thema Precision Ag!
- Gottfried Pessl betonte den Wert von Echtzeit Wetter und Bodenfeuchtigkeit Daten für landwirtschaftliche Betriebe, Ertragsvorhersagen und historische Wetterdaten für die Bodenbewertung, insbesondere im Weinbau.
- Die Bedeutung der Integration von Maschinendaten Lösungen für die digitale Landwirtschaft durch Plattformen wie Agrirouter und JD Operation Center wurde mit Thomas Schilling
- Mit Nikola Stroh haben wir die Synergien zwischen hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung erforscht Planet Fernerkundungsdaten und bodennahe Daten für landwirtschaftliche Erkenntnisse.
- Mit Tamme van der Wal und Matthias Lautenschläger befassten wir uns mit der Marktreife der Präzisionslandwirtschaft und betonten die Notwendigkeit zuverlässiger, erschwinglicher und einfach zu bedienender Technologien für Landwirte. Getrennt davon haben wir uns mit dem Einsatz von Drohnen für das Sprühen und den Zulassungsproblemen in Deutschland und den Niederlanden befasst. Tamme, ich hoffe, Sie schreiben eines Tages das Buch “30 Jahre Präzisionslandwirtschaft”!
Der Besuch von AgTech-Messen ist immer eine bereichernde Erfahrung. Indem wir zusammenarbeiten, können wir positive Veränderungen vorantreiben und die Landwirtschaft nachhaltiger und effizienter zu gestalten.
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