Dünger mit variabler Ausbringungsmenge Variable Aussaatmengen sind der Goldstandard der Landwirtschaft, da Investitionen in diese Technologie überlegter und sicherer sind und zu gesünderen Pflanzen und höheren Erträgen führen. Die Akzeptanz der VR-Technologie hat auch den Einsatz variabler Aussaatmengen ermöglicht.
VR-Düngung und -Aussaat basieren auf demselben Prinzip: Sie gleichen Unebenheiten im Ackerboden aus und sorgen so für einen gleichmäßigeren und konstanteren Pflanzenbestand in verschiedenen Bewirtschaftungszonen. Die Produktivität dieser Bodenzonen hängt von der Aussaatstärke ab; so unterscheidet sich die Aussaatstärke einer hochproduktiven Zone deutlich von der einer weniger produktiven.
Vereinfacht ausgedrückt zielt die variable Aussaat darauf ab, gleichmäßigere Ernten zu erzielen, da die Bodenbeschaffenheit variiert und sich der Nährstoffgehalt in den verschiedenen Bereichen unterscheidet. Da die variable Düngung seit Jahren anerkannt und angewendet wird, warum gibt es dann Diskussionen über die variable Aussaat?
GeoPard, ein unabhängiges, leistungsstarkes Unternehmen im Bereich Präzisionslandwirtschaft, nutzt das aktuelle Kartierungssystem, um Lösungen für Pflanzenbauberater und Landwirte zu entwickeln.
Diese Managementzonenkarten werden durch die Überlagerung von kinematischen Höhendaten in Echtzeit und Wasserfließwegen erstellt., organischer Kohlenstoff im Boden, Elektrische Leitfähigkeitskarten und topografische Merkmale spielen dabei eine wichtige Rolle. Variable Ausbringungsmengen funktionieren zwar nicht, wenn man einfach alles auf einmal ausbringt, sondern erfordern Präzision, den Beginn in den geeigneten Zonen und ein umfassendes Verständnis der Reaktionen der Pflanzen auf die jeweiligen Betriebsmittel in den einzelnen Zonen.
Überlegungen zur variablen Aussaatmenge
Das Potenzial des Feldes für die variable Saatstärke ist größer als seine Ertragsvariabilität. Bevor eine variable Saatstärke in Betracht gezogen wird, muss die Saatstärke um mehr als 3.000 Körner pro Acre variieren, und Sie müssen die Ihnen vorliegenden Informationen zu den Bewirtschaftungszonen berücksichtigen.
Ertragskarten bilden in der Regel den besten Ausgangspunkt für die Entwicklung von Bewirtschaftungszonen. Bewirtschaftungszonen sind Gebiete mit gleichbleibender Bodenleistung über längere Zeiträume. Schwieriger gestaltet sich hingegen die Bewirtschaftung eines Feldes, dessen Leistung jährlich schwankt. Ein Beispiel hierfür ist ein Gebiet mit schwankenden Niederschlägen und Trockenzeiten.
Informationen zur Bodenart sind ein weiterer entscheidender Faktor bei der Planung von Aussaaten mit variabler Aussaatmenge, da sie zur Festlegung von Bewirtschaftungszonen herangezogen werden. Die Genauigkeit der Zoneneinteilung hängt jedoch nicht allein von der Bodenart ab. Für eine präzisere Kartierung und die Erstellung von Bewirtschaftungszonen müssen Bodenartinformationen entweder mit der elektrischen Leitfähigkeit des Bodens oder mit Fernerkundungsdaten kombiniert werden.
Der Bewertungsprozess
Der Evaluierungsprozess bestimmt die Anpassungen, die bei der Aussaatplanung für das Folgejahr vorgenommen werden. Dieser Prozess umfasste Teststreifen zur Überwachung der Aussaatstärke durch variable Aussaatstärken und Bodenzonen.
Die Teststreifen werden eingesammelt und anschließend verglichen, um den Gesamtgewinn, den Ertrag und die Saatmenge zu berechnen und festzustellen, ob eine Erhöhung des VR den Ertrag steigert oder ob eine Reduzierung des VR im Vergleich zu den Teststreifen keine Auswirkung hat.
Vorteile der variablen Aussaattechnologie
Die Technologie der variablen Saatgutmenge (VRS) führte die variable Aussaat und Düngung ein, um die Inputkosten für Nutzpflanzen in Gebieten mit geringer Produktivität zu senken und diese Gebiete durch eine Steigerung ihrer Produktion für eine hohe Produktivität zu stärken.
Mit VRS können wir die Saatgutmenge durch die Kombination von Bodenzonen mit höherer Produktivität und Pflanzendichte optimieren. Dies lässt sich jedoch nur mit einem Grubber mit variabler Ausbringungsmenge präzise erreichen.
Die Identifizierung und das Verständnis des Gebiets der variablen Aussaatguttechnologie anhand mehrerer Pflanzenpopulationen ist der erste und wichtigste Schritt zur effektiven Erstellung eines variablen Aussaatrezepts.
Die Vorgaben legen die Variation fest, und sobald diese ermittelt ist, wird sie in Bewirtschaftungszonen unterteilt, die Daten wie beispielsweise frühere Erträge, Bodentopographie, Bodeneigenschaften und Luftbilder enthalten, die alle als Ertragsdaten bezeichnet werden.
Die Verwendung von Daten aus der Vergangenheit für dieselbe Kulturpflanze ist ein bewusstes Vorgehen. Es handelt sich um eine Methode zur präzisen Darstellung der Ertragsdaten, da die VRS-Empfehlung maßgeblich von deren Genauigkeit abhängt. Mithilfe eines kalibrierten Ertragsmessgeräts werden Daten aus mehreren Jahren erfasst und aufgezeichnet.
Werden die Daten erfasst, sind die Ergebnisse hinsichtlich stabiler Erträge am genauesten und optimalsten für die Anwendung. Die Zoneneinteilung liefert ausreichend Informationen für eine agronomische Anpassung der Aussaatmenge in jeder Zone.
Dies führt zu geringeren Produktionskosten bei gleichzeitig höherem Ertrag. Diese Aussaatstärken werden für die variable Ausbringungsmenge verwendet und können an verschiedene Klimazonen angepasst werden. Beispielsweise sind die Aussaatstärken bei Mais in Zonen mit hoher Produktivität höher und umgekehrt.
Die Aussaatstärke von Sojabohnen hat dagegen das gegenteilige Ergebnis im Vergleich zur Aussaatstärke von Mais, d. h. sie verringert sich in Gebieten mit hoher Produktivität, erhöht sich aber in Gebieten mit niedriger Produktivität.
Üblicherweise weisen Felder jedoch drei bis fünf Zonen auf, da die Breite und Anzahl der Bodenbearbeitungszonen von der Größe des Feldes, der Variabilität sowie der Größe und Leistungsfähigkeit der Geräte abhängen.
Um die Reaktion der Pflanzenerträge auf die variable Aussaatmenge im Feld zu überwachen und zu analysieren, ist die Durchführung von Kontrollstreifenversuchen auf dem Betrieb besser geeignet. Eine räumliche oder geografische Ertragsanalyse zeigt, ob die variable Aussaatmenge eine sinnvolle Investition darstellt. Die Dosierungspläne für die variable Aussaatmenge sollten stets so oft wie möglich überprüft werden, um einen optimalen Ertrag zu erzielen.
Unterschätzen Sie nicht die Aussagekraft der Auswertung anhand der Teststreifen, denn die Genauigkeit der Verschreibung hängt maßgeblich vom Vergleich der Kontrollstreifen mit den Standard-Aussaatraten ab, da dadurch die Aussaatraten ermittelt werden, die den maximalen Ertrag bringen.
GeoPard ist ein Agrartechnologieunternehmen, das Kartierungsmethoden in ihren verschiedenen Formen mit variabler Aussaattechnologie kombiniert, um eine definierte Datenebene für eine bessere und genauere Bodenprobenahme, Topographie und variable Aussaat zu erzeugen.
GeoPard optimiert die variable Aussaat, indem es die Planungsphase mit Informationen zu Managementzonen vor, während und nach den Feldarbeiten unterstützt – für eine bessere Ernte und Kosteneinsparungen. GeoPard-Kartierung und Satellitenbilder verbessern die Planung und Überwachung der landwirtschaftlichen Produktivität.
Es bleibt eine der besten All-in-One-Cloud-Plattformen zur Erfassung von landwirtschaftlichen Daten mittels Sensoren, Topografie und Fernerkundung., Bodenprobe, und Ertrag.
Die Steigerung der Rentabilität landwirtschaftlicher Betriebe durch Datenanalyse und Satellitenbilder ist dank praktischer Funktionen zur Bewertung von Bewirtschaftungszonen, Produktivität und Ertrag noch effizienter geworden. Sie können den Fortschritt sogar mit oder ohne Mobilfunkverbindung auf all Ihren Geräten verfolgen.
Mit den bereitgestellten Informationen können Sie Nachernteanalysen durchführen und anhand von mehr als 30 Jahren Erfahrungswerten Gewinne und Verbesserungsmöglichkeiten für die nächste Saison analysieren.
Zu den Funktionen von GeoPard gehören Einzel- undMehrschichtanalyse zur Bewertung von Managementzonen, Feldstabilitätskarten, Feldpotential Mehrjährige Karten, Cross-Layer-Karten, Zonenanpassungen, VRA-Karten wie Karten für variable Aussaatstärke (Pflanzung), und viele weitere, um Feldzonen zu definieren und Produktivität, Variabilität und landwirtschaftliche Betriebsabläufe durch Kartierung zu verbessern.
Einzigartig an GeoPard ist der Heterogenitätsindex, der für alle Felder angezeigt wird. Dadurch wird die Variabilität bzw. Heterogenität Ihrer Felder sichtbar. Die Präzisionstechnologie von GeoPard hilft Anwendern, die variable Ausbringungstechnik und ihre verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten zu verstehen. Durch das Verständnis heterogener Felder können Sie sogar Kosten für Pflanzenschutzmittel einsparen.
Häufig gestellte Fragen
Die Aussaatmenge bezeichnet die Menge an Samen, die pro Flächeneinheit beim Anbau ausgesät werden. Sie ist ein wichtiger Faktor zur Bestimmung der optimalen Pflanzendichte für eine bestimmte Kulturpflanze.
Die Aussaatmenge wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die Pflanzenart, die gewünschte Pflanzenpopulation, die Saatgutqualität und die Umweltbedingungen.
Durch die Anpassung der Aussaatmenge lässt sich der gewünschte Pflanzenabstand erreichen, eine ausreichende Konkurrenz zwischen den Pflanzen sicherstellen, das Ertragspotenzial maximieren und die Ressourcennutzung in der Landwirtschaft optimieren.
2. Wie berechnet man die Aussaatmenge bzw. die Saatgutmenge pro Hektar?
Zur Berechnung der Saatgutmenge pro Hektar müssen Sie die gewünschte Pflanzenpopulation und das Tausendkorngewicht (TKG) des Saatguts berücksichtigen.
Ermitteln Sie zunächst die gewünschte Pflanzendichte pro Quadratmeter basierend auf Ihrer Kulturpflanze und Ihren Anbaumethoden.
Als nächstes muss die gewünschte Pflanzenpopulation in Pflanzen pro Hektar umgerechnet werden, indem man sie mit 10.000 multipliziert (da ein Hektar 10.000 Quadratmeter umfasst).
Teilen Sie anschließend die gewünschte Pflanzenanzahl pro Hektar durch das Tausendkorngewicht des Saatguts. Dies ergibt die Saatgutmenge pro Hektar in Kilogramm.
Wenn die Saatgutmenge in Gramm angegeben ist, rechnen Sie sie schließlich in Kilogramm um, indem Sie sie durch 1000 teilen.
Denken Sie daran, bei der Berechnung der Saatgutmenge pro Hektar Faktoren wie Saatgutqualität, Keimungsrate und Feldbedingungen zu berücksichtigen.
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